Direkt zum Hauptbereich

Wildschäden im Wald

Im Rahmen des jagdpraktischen Kurses trafen wir uns an einem Sonntagvormittag zum Thema "Wildschäden im Wald". In Brandenburg geht es hierbei vor allem um die durch Schalenwild verursachten Schäden in der Forst. Verbiss junger Setzlinge und Fegeschäden durch das Rehwild, Schäl- und Schlagschäden von Rot- und Damwild. Das Schwarzwild ist hingegen im Wald gern gesehen, da sie auf ihrer Suche nach Fressbarem den Boden aufbrechen und somit gut durchlüften. So ganz "nebenbei" wurden unsere Kenntnisse über verschiedene Bäume und Sträucher geschult und ich dachte mir, ich hätte besser die vielen aufgeklebten Blätter aus dem Heimatkundeunterricht aufheben sollen. Unglaublich, was man alles vergisst.


Damwildschaden

Stieleiche

Traubeneiche

Spitzahorn und Bergahorn
Rot Eiche


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Trophäenschau und sechstes Schießen

Ein weiteres Wochenende, an dem wir zweimal von der Jagdschule auf Trab gehalten wurden. Am Samstag Land- und Waldbau / Naturschutz sowie Wildtierkunde. In Wildtierkunde kauen wir gerade die Vögel durch und das ist nicht wirklich einfach, die Gänse und Enten auseinanderzuhalten. Zum Glück unterliegen nur wenige in Brandenburg dem Jagdrecht, auf diese werde ich mich beim Lernen konzentrieren. Sonntag stand eine Trophäenschau auf dem Plan. Was soll man sich nun darunter vorstellen? Mit Trophäen vollgestopfte Räumlichkeiten, einmal durch den Raum, alles anschauen und anfassen und ab nach Hause... Jedoch Fehlanzeige! In Heidelberg (bei Pritzwalk) begrüßte uns Hubertus Krehl und wusste viel zu erzählen. Zu jedem einzelnen Stück in der Sammlung gab es eine Geschichte! Dieser Hirsch kam im Alter von 18 (!) Jahren zur Strecke, nachgewiesen durch die Zahnzementmethode, und wie man sieht, hatte er kaum zurückgesetzt.   Faszinierend, dass von vielen Stücken über Jahre hinweg d...

Hundeschau

Nachdem wir am Samstag die dritte Doppelstunde Jagdrecht absolviert und anschließend den Ausführungen zum Jagdbetrieb folgten, fand am Sonntag die jährliche Hundeschau in Freienhagen statt. Stimmungsvoll begrüßt wurden wir von der Bläsergruppe.  "Jagd ohne Hund ist Schund." sagt man - und da ist was Wahres dran. Klar liegen heutzutage viele Stücke dank moderner Ausrüstung im Knall, aber eben doch nicht immer, und spätestens dann geht ohne geeignetes Nachsuchenteam gar nichts mehr. Diese Hundeschau ist nicht nur ein kleines gesellschaftliches Event für Hundeführer, sondern dient dazu, den zukünftigen Jungjägern einen Einblick zu den verschiedenen Jagdhunderassen zu geben. Diesen Job übernahm Gesine Geiler, unterstützt von einem ihrer Cocker Spaniels.   Leider konnte nicht jede Rasse vorgestellt werden, aber zu jeder Gruppe gab es einige Exemplare. Vorstehhunde - die Allrounder vor und nach dem Schuss. Man könnte sie auch "eierlegende Wollmilchsau...

Es ist vollbracht!

Die letzten Wochen hatten es wirklich in sich. Ein Termin jagte den anderen, die Waffenhandhabung wurde intensiviert - und auch ich habe gelernt, wie man den Drilling mit oder ohne Pufferpatronen entspannt, wie man die Mauser 98 richtig ein- und wieder entsticht, die Sicherheitskontrollen durchführt und schrankfertig macht. Und ja, ich habe tatsächlich davon geträumt! Auch von den Kurzwaffen, die wir bedienen mussten, obwohl mich diese nicht interessieren, weil ich ihren Einsatz bei der Jagd bedenklich finde. Zwischendurch lernen, lernen, lernen - zwei Wochen krank - dann weiterlernen... Und dann war es soweit, die schriftliche Prüfung stand vor der Tür. Innerhalb einer Stunde hatten alle Prüflinge ihre Unterlagen abgegeben und kurz danach gab es die erlösende Meldung: Alle haben bestanden und sind zur Schießprüfung sowie zur mündlich-praktischen Prüfung am Folgewochenende zugelassen. Großer Jubel! Letztes Schießtraining am Tag vor der Prüfung. Es lief bei den meisten gut. Meine P...